Cookie Consent by Free Privacy Policy Generator website Kirsten Schrick – Merger: Out of the crisis and into a new home
Merger: Out of the crisis and into a new home

Merger: Out of the crisis and into a new home

A merg­er is immi­nent — and it is not clear whether our cus­tomer’s divi­sion can find a new home.

Diese Box­en ken­nen nur einen Ref­eren­zpunkt: das eigene Welt­bild. Die Box­en sind dann beschriftet mit Schild­chen wie etwa richtig” oder falsch”, inter­es­sant” oder unwichtig”.

Diese Ebene des Hörens nen­nt Otto Scharmer, Ökonom und Aktions­forsch­er am Mass­a­chu­setts Insti­tute of Tech­nol­o­gy in Cam­bridge Down­load­ing“. Wir hören – aber im Grunde ver­gle­ichen wir nur die Aus­sagen des Gegenübers mit unser­er Per­spek­tive. Das, was gesagt wird, läuft durch unseren inneren Fil­ter: Kenne ich.“, Sehe ich anders.“, Habe ich schon erlebt.“. Das Neue wird sofort ein­ge­ord­net. Und oft auch vorschnell ver­wor­fen. Diese Form des Zuhörens gibt uns Sicher­heit, gle­icher­maßen hält sie uns aber im bere­its Bekan­nten fest.

Durch solche Etiket­tierun­gen sind viele Gespräche im Grunde been­det, bevor sie begonnen haben. Was dabei ver­loren geht, ist nicht nur der Inhalt. Was ver­loren geht, ist zuallererst der Men­sch hin­ter der Aus­sage. Denn jede Äußerung hat einen Ursprung. Sie entste­ht aus ein­er Lebens­geschichte, aus Erfahrun­gen, aus Bedürfnis­sen, aus Gefühlen, die für diesen Men­schen Sinn machen und damit Bedeu­tung haben. Wenn Du diese Tat­sachen aus­blend­est, hörst Du nur Worte.

Aber Du ver­stehst sie nicht, weil der Absender/​die Absenderin in mit seiner/​ihrer Welt in Dein­er Wahrnehmung ver­schwindet. Damit wird jede wertvolle Begeg­nung im Keim erstickt.

Vielle­icht ist im ersten kleinen Schritt fol­gen­des zu tun: Nicht sofort reagieren und antworten. Ich empfehle: Bleibt für einen Moment ruhig und neugierig auf den anderen Menschen.

Was bewegt ihn oder sie, so zu sprechen? Was sehe ich noch nicht? Was hat sie oder er erlebt, was hin­ter dem Gesagten steckt? Zuhören ist in diesem Sinne keine Tech­nik. Sie ist eine Entschei­dung. Eine Entschei­dung, sich berühren zu lassen – auch von dem, was einem fremd ist und damit wider­sprüch­liche Gefüh­le aus­lösen könnte.

Stelle Dir eine Reflexionsfrage:

  • Wann hast Du zulet­zt wirk­lich zuge­hört, ohne inner­lich schon eine Antwort zu formulieren?

Meine Mini-Übung für den Alltag: 

  • Nimm Dir heute in einem Gespräch bewusst vor, den/​die andere(n) ausre­den zu lassen – und stelle danach nur eine einzige Frage: Was ist Dir an Deinen Gedanken beson­ders wichtig?“ Und dann wartest Du ges­pan­nt auf die Antwort und gehst auf Entdeckungsreise.