Merger: Out of the crisis and into a new home
A merger is imminent — and it is not clear whether our customer’s division can find a new home.
All dies macht Meetings nicht unbedingt wirksam. Aber ein anderer Punkt als dieser bewegt mich: Hinter diesen Verhaltensweisen spüre ich oft eine tiefe Unsicherheit. Die Angst, nicht gesehen zu werden. Die Sorge, an Bedeutung zu verlieren. Vielleicht sogar die Angst, um die eigene Karriere. Diese Dynamik hat sich für mich seit Corona deutlich verstärkt. Und sie wird durch die digitale Kommunikation noch beschleunigt. Wer nichts sagt, so scheint es, findet nicht statt. So senden alle gleichzeitig, nur wenige hören zu. Und dann entsteht genau das, was es zu vermeiden gilt: Stillstand.
Wie geht es also besser? Durch Zuhören. Das klingt erstmal einfach. Ist es aber nicht, weil wir in unserem Alltag permanent mit Unterbrechungen leben. Teilnehmende meiner Trainings teilen offen, was in Gesprächen oft schon nach wenigen Sekunden passiert:
- Wir beginnen, innerlich zu werten.
- Wir formulieren unsere Antwort, innerlich oder äußern sie.
- Wir springen gedanklich weiter, in unserem Kopf oder mit Worten.
- Wir sind abgelenkt (Mails, Handy, Chats, nächste Termine).
Das Entscheidende: Wir – und da beziehe ich mich ein – merken es oft nicht einmal.
Drei Fragen zur Selbstbeobachtung empfehle ich – vielleicht nach jedem dritten Gespräch:
- Wie lange habe ich wirklich konzentriert zugehört?
- Ab wann habe ich innerlich bewertet oder meine Meinung gebildet?
- Wie präsent war ich danach noch beim Gegenüber?
Diese Fragen zeigen Dir sehr schnell, wann Du im Gespräch aussteigst.